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ERLEBNIS NR.: 7

Chilly & Pepper
Fortsetzung
07/090905


Heute haben wir schon den 19. September 2005, den Tag nach der Wahl.
Das letzte Mal hatte ich vom 07. September, dem Tag des Tackens berichtet.
Die Zeit vergeht wie im Fluge.
Dafür sorgen schon unsere beiden Lieblinge, „Chilly & Pepper“.

In der Zwischenzeit waren wir am 12. und am 16. September zur Nachuntersuchung der Augen in der „Clinica Veterinaria“ von Pablo Garcia Vanrell in Ibiza. Die gelifteten Augenlider der beiden Cachorros waren in Ordnung, bis auf die Tatsache, dass sich beide Rabauken bei ihrer Lieblingsbeschäftigung „Raufen“ jeweils die Fäden eines Tacks selbst gezogen hatten. Sie bekommen noch täglich, dreimal, alle acht Stunden, ihre Augensalbe. Morgen, am 20. September werden die verbliebenen Fäden von Pablo gezogen.

Letzte Woche haben wir die Kleinen auch verwiegen lassen. „Chilly“ alias „Moulin Rouge“ wiegt 6,2 und „Pepper“ immerhin schon 7,7 kg..

Vor beiden Welpen ist nun nichts mehr sicher. Sie haben hier auf dem Grundstück schon alles erkundet. Morgens um 07:00 Uhr geht das Abenteuerspielen schon los. Nach der Begrüßung geht es raus in den Garten. Ihre Geschäfte machen sie mit Vorliebe auf den Wegen, bzw. in Bereichen, in denen Bodendecker (Mittagsblumen) vorzufinden sind. Danach geht es ganz schnell zu einem künstlichen Bachlauf, der zwei kleine Weiher verbindet. „Pepper“ fürchtet das Wasser überhaupt nicht. Hier hat sein Vater „Ch. Rebohms Cream Cracker“ wohl eine tolle Eigenschaft weiter vererbt.
„Pepper“ steht immer knietief im Bachbett und wühlt im Untergrund, als wenn er an diesem Wasserspiel viel Freude hat.
Bachlauf, Weiher, Pfützen oder Gartenschlauch hat „Chilly“ zu vermeidbaren Dingen erklärt. Sie mag Wasser nur in der trinkbaren Form.
Vom Bachlauf geht es zum Hühnerstall. Dort werden die Hühner beobachtet und hin und wieder durch einen vorgetäuschten Angriff auch schon mal erschreckt.
Danach geht es in frisch gefräste Gartenbeete. In der lockeren Erde lässt es sich ja hervorragend spurten, graben, raufen und hinwerfen.
Ich kann Euch sagen, hier ist was los.

Von letztem Samstag auf Sonntag, bis zum späten Nachmittag, fiel hier der seit April dieses Jahres so lang ersehnte Regen, in 12 Stunden ca. 45 Ltr./qm. Die ganze Nacht über hatten wir ein Gewitter, so richtig mit gewaltigen Blitzen und Donner.
Blitz und Donner machten aber beiden Welpen nichts aus.

Tagsüber hatte „Pepper“ mit diesem Sauwetter, zu dem man normalerweise keinen Hund vor die Tür jagt, auch überhaupt keine Probleme. Er fand Regen richtig lustig und Pfützen zum Hineinlegen und Rumtoben.
Ganz anders ist da die Dame „Chilly“! Sie streckte gerade mal ihr Köpfchen vor die Tür, dann blitzschnell eine Kehrtwendung und ab ins Körbchen.
Sie meinte offensichtlich dann: - „Warum soll ich in das Wasser? Schwimmen werde ich ohnehin auch gar nicht erst lernen! Schwimmen macht ja auch nicht schlank. Wieso? Sind die Blauwale etwa schlank?
Wo sie recht hat, da hat sie recht!
Zum Pieseln und Kacken musste sie erst eingefangen, hochgehoben und nach draußen gebracht werden. Nach der Erledigung ihrer Geschäfte ging es im Galopp ins Haus, ein kurzes, energisches Schütteln, die Wassertropfen flogen nur so durch die Gegend und schmollend ging es ab auf ihr Polster und das war es. Wie kann es auch anders sein, die Eltern von „Chilly“, „Sindbad - Red Bonomiella“ und „Ch.Chaitan`s Top of the Top“ sind ja auch keine Wasserhunde.

Dafür muss aber der Vater „Sindbad - Red Bonomiella“ den Beruf eines Elektrikers erlernt und diese Fähigkeit weiter gegeben haben..
Am letzten Samstag, gegen 14:00 Uhr ging das Licht aus und „Chilly“ sprang wie von Sinnen im Kreis und bellte mit ihrer zarten Stimme wie ein wildgewordener Teufel. Was war passiert? Die Kleine hat mal schlicht und ergreifend das Stromkabel der Stehlampe im Esszimmer, wie mit einem Seitenschneider, in zwei Teile durchgebissen. Trotz der bei mir installierten FI-Schalter muss sie einen anständigen elektrischen Schlag bekommen haben. Sie biss das Kabel nach dem Dimmerschalter durch, der leicht eingeschaltet war. Zum Glück, kann ich da nur sagen, ist nichts Schlimmeres passiert.
Es muss in der Familie liegen, denn Tomhank`s „Milli“ hatte tagszuvor die Lautsprecherschnur vom Computer völlig zernagt
Offensichtlich meidet „Chilly“ nun alles, was wie ein Kabel aussieht. Wir haben natürlich versucht, diese Gefahrenquellen aus dem Fußbodenbereich zu nehmen.

Es gibt natürlich auch Gutes zu berichten:
Beide Welpen sind sauber, machen ihre Notdurft im Freien.
Sie fressen sehr gut und werden immer größer und noch schöner.
Sie schlafen von Mitternacht bis morgen s 7:00 Uhr durch.
Sie entwickeln sich miteinander sehr gut und sozialisieren sich auch gegenseitig.
Sie haben mit „Chow Lee“ Freundschaft geschlossen und sie als Chefin anerkannt.

Nur unser „Chico“ will immer noch nichts mit den Cachorros zu tun haben. Er ist tagsüber immer draußen im Freien und kommt nur abends ins Haus. Dann ist er aber bei jedem Schritt und Tritt an meiner Seite. Dieses Verhalten unseres „Einzelgängers“ gibt mir schon etwas zum Denken!

So, Freunde, für heute mache ich Schluss, demnächst wieder mehr.



Bis dann ...................................................................... :-)
Fortsetung folgt

Euer Hanspeter