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ERLEBNIS NR.: 6

Chilly & Pepper
Fortsetzung
06/090905


Also, heute ist ein schei.. Tag, zumindestens am Vormittag.
Es ist der 07. September 2005.
„Chilly & Pepper“ haben die Augen zu.
Heute Nachmittag um 16:00 Uhr werden sie von Pablo getackert.
Auf der Suche nach „Chico“ bin ich im Gelände voll in die Hundekacke getreten.
Wenn das stimmt mit Bauernweisheit – „Kacketreten und Glück“ -, dann kann der Tag ja noch was werden.
„Chico“ meidet immer noch die Konfrontation, bzw. das Zusammensein mit „Chilly & Pepper“.
„Chow Lee“ hat die beiden Racker angenommen und fängt an, mit ihnen zu spielen. Wenn sie jedoch die Schnauze voll hat, genügt ein dezentes Knurren, und Ruhe ist im Karton.
Es ist schon eine Show, wenn die kleine „Chilly“ sich zum Angriff auf „Chow Lee“ duckt und dann die Hündin anspringt! Es ist ja nur Spaß!

Am Nachmittag waren wir, Chilli und Pepper, mein Bruder sowie ich pünktlich um 16:00 Uhr in der Klinik. Die Knautschgesichter waren noch nüchtern.
Entsprechend der Empfehlung von Uwe bat ich den TA Pablo, in Vorbereitung des Tackern, eine örtliche Betäubung bei meinen beiden Knautschgesichtern vorzunehmen. Pablo schaute sich zuerst einmal die Augen sehr intensiv an und offenbarte mir, dass bei „Chilly“ als auch bei „Pepper“ jeweils beide Augen oben und unten getackt werden müssten. Ich konnte mich selbst davon überzeugen, dass bei beiden Welpen die Hornhaut des rechten Auges bereits durch die eingerollten Lider und deren Wimpern angegriffen waren. Sie waren nicht mehr klar. Sie hatten einen leichten grauen Schimmer.
Natürlich stimmte ich meinem Freund Pablo zu, alle vier Augen zu behandeln. Auf meine Frage bezüglich der Betäubung entgegnete er mir, dass er, wenn es seine Hunde wären, eine leichte Betäubung (Beruhigungsspritze) machen und dann ganz sicher arbeiten würde. Auch hier stimmte ich zu, zumal ich in Pablo, aufgrund meiner 10 jährigen Erfahrung mit ihm, ein sehr großes Vertrauen habe. Abschließend, nachdem er uns auf ein oder zwei Biere aus der Klinik schickte, sagte er uns, dass wir „Chilly & Pepper“ in 90 Minuten abholen könnten. Sie wären dann wieder putzmunter!
Pünktlich um 18:00 Uhr waren mein Bruder (der gerade bei uns Urlaub machte) und ich wieder in der Klinik. Pablos Kollegin, eine ganz nette TA sagte uns schon beim Hineingehen, dass alles perfekt verlaufen sei. Pablo übergab mir dann meine beiden Süßen, die quicklebendig waren. Sie schauten uns alle mit nunmehr große Augen an, als wollten sie sagen:
„Danke Pablo, Du hast uns die Augen geöffnet“.
Wir erhielten noch ein Rezept für die Augencreme „Pomada Oculos Eptilizante“ mit den Hauptbestandteilen „Retinol(DCI) palmitado 10.000 U.I., Metionina (DCI) 5mg, Gentamicina (sulfato) 3mg.
Pablo teilte mir noch mit, dass bei „Pepper“ schon beide Hoden im Hodensack zu fühlen waren. Gefühlt hat sie die nette und attraktive Tierärztin. Ja „Pepper“ Glück muss man haben.
Wir verabredeten uns auf den 12. September 2005 (wieder in der Klinik) zur Nachkontrolle.

Für das Tacken der vier Augen, die unten wie oben je zwei mal getackt wurden, habe ich pauschal EUR 80,00 bezahlt.

Kaum zuhause angekommen, soffen die beiden Frischgetackten reichlich Wasser und fraßen ausgiebig ihr Trockenfutter als wäre in der Zwischenzeit nichts geschehen. Nach der Abendmahlzeit fetzten die beiden Rabauken durch die Gegend, rauften miteinander und hatten nur Blödsinn in ihren kleinen Köpfen. „Chilly“ schreit immer noch wie am Spies, wenn der Dicke sie zwischen den Zähnen hat. Ich glaube, das ist reine Taktik. Wenn „Pepper“ sie dann los lässt, startet sie den nächsten Angriff und schnell ist sie.

Um Mitternacht gab es dann die Augencreme, etwa reiskorngroß in jedes Auge. „Pepper“ bekam noch je 6 Tropfen in die Ohren und ab ging es in die Klappe.



Guten Nacht, liebe Fan-Gemeinde,
Fortsetzung folgt.
Euer Hanspeter