Statistik Shar Pei Tierschutz Ibiza Galerien Aktuelles Gaestebuch Kontakt Kreative Grafiken
Music Music

Deutsch Englisch

ERLEBNIS NR.: 3

Chilly & Pepper
Fortsetzung
03/060905


Nachdem „Chilly“ und „Pepper“ ihre erste Nacht in völlig fremder und somit ungewohnter Umgebung so perfekt verbracht und den frühen Morgen ihres zweiten Tages auf Ibiza mit ihrer Art begrüßt hatten, ging es nach dem Morgengeschäft sofort wieder rein in die gute Stube.
Hier machten sie sich zuerst einmal über ihren gemeinsamen Futternapf her und frühstückten sehr ausgiebig. Es war zu beobachten (beobachtet werden sie in jeder Sekunde und das über den ganzen Tag), dass „Chilly“, wenn sie nahezu satt ist, sich nur einen Futterhappen aus dem Fressnapf nimmt, ein paar Schritte zurückgeht, sich auf die Hinterbeine setzt und genüsslich diesen einen Happen zernagt und frisst. Nach dem Fressen saufen beide, wobei „Pepper“ dies sehr manierlich macht. „Chilly“ mit ihrer großen Wamme verteilt nach dem Saufen noch erhebliche Mengen an Wasser beim Weggehen.

Tja, so sind halt die Mädels...........................!

Viona, die ein ganz besonderes, sehr inniges Verhältnis zu den beiden in diesen zwei ersten Tagen aufgebaut hat, brachte die beiden Welpen nach ihrer Malzeit wieder ins Freie. „Chilly & Pepper“ pinkelten sofort und dann ging die Post ab. „Chilly“ ist diejenige, die mit Scheinangriffen den „Dicken“ provoziert und dann wird spielerisch, jedoch richtig hart gekämpft. Beide rennen wie die leibhaftigen Teufel, verbeißen sich in den anderen und kugeln in rasender Fahrt so durch die Gegend. Wenn es „Chilly“ zu hart wird, dann schreit sie wie am Spieß (Tja, so sind halt die Mädels............) und „Pepper“ lässt dann von ihr sofort ab. So sind die Jungs, halt Kavaliere......................! Na ja, manches Mal macht er halt noch ein bisschen weiter.

Das Toben hält so eine halbe Stunde an. Danach sind beide fix, alle und fertig und sie lassen sich da auf den Boden fallen, wo sie gerade stehen. Nach einer Zwischenpause laufen sie dann gezielt zu ihrem gemeinsamen Körbchen, suchen sich dort einen Platz, drehen sich wie die großen Hunde mehrfach im Kreis und lassen sich erschöpft nieder. Nach kurzer Zeit hört man die ersten Schnarchtöne. Und von wem sind sie? Ei......, natürlich von der Dame „Chilly“.
Tja, so sind halt die..............!

Mittags wiederholten sich die Ereignisse des Morgens. Also raus ins Grüne, pinkeln, kacken und rein in die gute Stube; fressen und saufen aus gemeinsamen Näpfen, rumtoben wie die Teufel, Streicheleinheiten von Viona und ratz wieder pennen.

Allerdings hatte sich etwas Neues ergeben. „Chow Lee“ gab nun ihre Unnahbarkeit auf, beschnüffelte die beiden Cachorros und ließ sich beschnuppern. „Chilly & Pepper“ durften sie sogar anbellen und Scheinangriffe gegen sie fahren. Sie fand das ganz gut und seit diesem Augenblick führt „Chow Lee“ die beiden Welpen über das Grundstück; sie geht vorneweg und in einem angemessenen Abstand „Pepper“ und dann „Chilly“ hinterher. Nur „Chico“ ist nicht dazu zu bewegen, die Kleinen anzunehmen. Das wird sicher noch einige Zeit dauern.

Gegen Mittag kam dann meine große Stunde. Ich machte meiner Frau ein großes Geschenk. „Chilly“ war das Geschenk. Auch wenn ich es so richtig nicht sehen sollte; die Augen meiner Frau strahlten.

Am Nachmittag fuhren wir alle, meine Frau, Viona und ich, mit den beiden Knautschgesichtern nach Ibiza zu unserem TA Pablo Garcia Vanrell, einem sehr erfahrenen „Veterinario“ für Shar Pei Hunde. Mit Pablo, seiner Frau Bea und seinem Sohn Pablito sind wir sehr befreundet.

Die tierärztliche Untersuchung und die Ergebnisse sind bestimmt in der Fortsetzung zu lesen.
Die Bilder zeigen „Chilly & Pepper“ in ihrer neuen Umgebung.



Fortsetzung folgt

Euer Hanspeter