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ERLEBNIS NR.: 8

Chilly & Pepper
Fortsetzung
08/270905


„Chilly & Pepper“ haben am 20. September nachmittags die Fäden der Tackerei gezogen bekommen. Das war jeweils eine Sache von 2 bis 3 Minuten. Nun sind die Augen der beiden Knautschgesichter sehr schön offen. Wollen wir mal hoffen, dass das auch so bleibt.

Die Nachuntersuchung am Freitag, den 23. September verlief völlig zufriedenstellend,
Augen o.k., Ohren frei von Milben und Pilzen, also auch o.k. und das Gewicht:
“Pepper” 8,2 kg
“Chilly” 7,3 kg.

„Chilly“ bildet sich nun selbst, quasi autodidaktisch, in den ostasiatischen Kampftechniken aus. Das muss man gesehen haben.
„Pepper“, der ja 10 Tage älter und entsprechend stärker, zudem noch ein Rüde ist, geht recht grob mit dem kleinen Mädel um. In aller letzter Not, wenn der Biss von „Pepper“, irgendwo am Körper von „Chilly“ sauweh tut, dann schreit sie wie am Spieß, - jääämmerlich -.
„Pepper“ lässt dann los und denkt wohl: „Na, der hab ich`s aber gegeben!“
Denkste Herr „Pepper“.
„Chilly“ nicht faul, aber schlau und angriffslustig, nimmt Anlauf, dreht sich in der Luft um die Längsachse, so, dass nun der Popo dort ist wo normal der faltige Kopf und schmeißt beim Aufprall ihres Arsches den starken „Pepper“ einfach um. Dann ist sie wieselflink über dem Dicken, zwingt ihn auf den Rücken und beißt kräftig zu, so dass nun „Pepper“ am Quietschen ist. Dann lässt die Kleine den „Pepper“ blitzartig los und gibt Fersengeld, aber in welch einem Tempo und immer um die Couch herum.

Am Samstag vergangener Woche, war es „Pepper“, der für Aufregungen sorgte. Die beiden Racker haben nun schon den größten Teil des Grundstücks untersucht. Sie gehen also auch schon mal ganz allein auf Entdeckungstour. Es gibt ja Eidechsen zu bewundern, Hühner zu verbellen, Kanarienvogel und Wellensittiche aufzuscheuchen. Es gibt aber auch die beiden, schon erwähnten Weiher, in denen sich Goldfische und sehr viele Grasfrösche tummeln.
Also, meine Frau hatte die beiden Knautschgesichter über die Terrasse in`s Freie gelassen und wollte mit ihnen einen größeren Rundgang machen. Nachdem sie sich entleert hatten, kamen sie wieder auf den Sitzplatz und spielten dort mit einer leeren, verschlossenen Wasserflasche aus Plastik.
Meine Frau ging in das Haus und wurde nach einigen Minuten sehr unruhig, aus welchem Grunde auch immer.
Sie hat hierfür keine Erklärung.
Sie eilte mit unserer Nieves auf die Terrasse.
Hunde waren nicht da!
Lautes Rufen nach „Chilly“ und „Pepper“!
Nichts!
Aus einer Ahnung heraus ging sie zum unteren Weiher.
Wer war da drin?
Ei, natürlich „Pepper“ der Sohn von Uwe`s „Wasserhund“!
Ob reingerutscht oder gesprungen oder Fische fangend hineingefallen, wer weiß das schon.
Er konnte von selbst nicht mehr aus dem Weiher kommen.
Anita blitzschnell und nicht wie eine ältere Dame, am Weiherrand auf die Knie, „Pepper“ am Kragen geschnappt und den Kerl vor dem Ertrinken gerettet.
Ich kann Euch sagen: „War das aufregend!“
Nicht alles, dass die Frösche quakten und die Fische sprangen. – OooooHa!
Ja, so ist hier an jedem Tag, von morgens bis spät abends was los. Man kann die beiden Racker aber auch keine Sekunde aus den Augen lassen. Sie haben nur Unsinn im Kopf.

Gestern waren wir zum Impfen. Pablo macht das auf drei Etappen. Am nächsten Montag müssen wir wieder hin.

Nun muss ich aber schon wieder raus. Die Teufel sind im Gemüsegarten und ich habe gerade heute Nachmittag Lauch in gedüngter Erde angepflanzt. Verrotteter Ziegenmist ist was zum ausbuddeln für die beiden Knautschies. Hoffentlich steht mein Lauch noch!


Demnächst mit einem weiteren Bericht .................
Euer Hanspeter