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„HUNDEFLEISCH - EINE DELIKATESS IN OSTASIEN“?


„Welcome to Korea“:


Das Ereignis der „Fußball - Weltmeisterschaft 2002“, die ja in Suedkorea und Japan stattfand und die Ereignisse rund um diese internationale Großveranstaltung waren Anlass, mich mit dem Thema: „Hundefleisch als Nahrung“ umfassender auseinander zu setzen. Der Verzehr der vierbeinigen Freunde, mit den aktuellen, nicht artgerechten Haltungs- und Schlachtmethoden, muss fuer alle Hundefreunde eine moralische Herausforderung sein und zum Protest aufrufen.

Die Mitglieder der spanische Fußballnationalmannschaft unter Trainer José Antonio Camacho zeichneten sich dadurch aus, dass sie im Jahre 2002, in einem koreanischen Restaurant von Seoul, einen dort als Delikatesse angebotenen, noch lebenden Junghund nicht zur „Delikatesse“ verarbeiten ließen, sondern frei von der Stelle weg adoptierten, ihn Camacho tauften und spaeter in Ihre Heimat Spanien mitgenommen haben.


Das haetten wir nicht gedacht...


Auch wenn die spanische Nationalmannschaft nicht Weltmeister geworden ist, so haben die Spieler und ihre Betreuer doch mit ihrem gegebenen Beispiel an Respekt vor einem Hundeleben einen „Hund–Award in Platin“ mehr als verdient!

Vor Beginn der „Fußballweltmeisterschaft“ hat der Weltfußballverband FIFA gegen das Hundeschlachten bei der Regierung Suedkorea interveniert. Tierschuetzer aus zwoelf asiatischen Laendern haben eine gemeinsame Kampagne gegen den Verzehr von Hundefleisch im Suedkorea auf den Weg gebracht. Diese Tierschuetzer kamen aus den Laendern: “ Taiwan, China, Japan, Suedkorea, Singapur, Malaysia, Philippinen, Indonesien, Thailand, Nepal, Sri Lanka und Bangladesch“! Diese Kritik von Tierschuetzern und dem Weltfußballverband FIFA war bei suedkoreanischen Liebhabern von Hundefleisch – eine angeblich jahrtausende alten koreanischen Sitte- auf wuetende Proteste gestoßen. Der suedkoreanische FIFA-Vizepraesident Chung Mong Joon verbat sich die Einmischung der FIFA. Hundefleisch gilt in Suedkorea als Delikatesse und Potenzmittel. Suedkoreanische Restaurant-Besitzer haben nach Eingang der Petition der Tierschuetzer eine Kampagne fuer Hundefleisch-Delikatessen gestartet. Sprecher der Restaurant-Besitzer und einer der Organisatoren der Kampagne Hundefleisch ist Delikatesse ist ein suedkoreanischer Hochschullehrer, „Professor Ahn Yong-Geun“, Nahrungsmittelexperte der Chungyong Universitaet, auch in Suedkorea bekannt als "Doktor Hundefleisch".

Ganze Hundefleisch-Maerkte leben vom Verkauf der gezuechteten, teilweise gestohlenen Hunde, die lebendig oder von Hundeschlaechtern grausam gemetzelt, angeboten werden. In den asiatischen Laendern ist das so selbstverstaendlich, wie in Europa der Handel mit Huehner- und Enten-, Gaense-, Lamm- sowie Rind- oder Schweinefleisch.

Fuer den Fleischverzehr werden die „Fleischhunde“ in speziellen Hundefarmen unter unhygienischen und qualvollen Bedingungen in elenden und viel zu kleinen, verdreckten Kaefigen, ohne jeglichen Auslauf gezuechtet.


„Von einer artgerechten Haltung kann keine Rede sein“!

6.000 Lokale soll es in Suedkorea geben, in denen Hundefleischgerichte angeboten werden!

Experten zufolge werden in Suedkorea jaehrlich drei Millionen Hunde geschlachtet. Daneben sind jedoch auch elend heruntergekommene Hunde, hilflose Kreaturen auf den Maerkten zu sehen, die offensichtlich gestohlene Haustiere sind. Durchschnittlich werden im Jahr rund 100.000 Tonnen verbraucht und damit rangiert das Hundefleisch nach Rind- Schweine- und Huehnerfleisch an 4. Stelle des suedkoreanischen Fleischverbrauchs.

Nach Huhn, Rind und Schwein ist Hund die beliebteste Fleischsorte in Korea.

Als ein Beispiel des internationalen und professionellen Hundehandels in Suedkorea moechte ich die Veroeffentlichungen von Reuter, engl. 31. 10. 1996 und The Mongol Messenger, 13. 11. 1996) zitieren:

Z I T A T:
„Eine suedkoreanische Importfirma hat den Kauf von gefrostetem mongolischem Hundefleisch abgelehnt, weil der geforderte Preis von 0,50 US-Dollar pro Kilo zu hoch war. Der suedkoreanische Importeur hatte 0,20 US-Dollar fuer den begehrten Leckerbissen der Suedkoreaner geboten. Die mongolische Firma Noets erschießt pro Tag etwa 60 streunende Hunde. Ihr Fell wird in einer einheimischen Fabrik zu Maenteln und Autositzbezuegen verarbeitet, von denen die meisten an russische Kunden in Ulan Bator verkauft werden. Zuvor hatten bereits die mongolische Regierung und die Gesundheitsbehoerden Bedenken gegen den Export des Hundefleisches geltend gemacht, da eine tieraerztliche Ueberpruefung entsprechend internationalen Hygienevorschriften in der Mongolei zurzeit nicht moeglich ist. China und Rußland hatten aus demselben Grund den Transit der Lieferungen durch ihr Territorium untersagt. Die Zahl der streunenden Hunde in der Mongolei wird auf 120.000 geschaetzt“.


Eine gute Information ist, dass in Bangladesh Hunde nicht als Nahrung angesehen werden. Bangladeshis neigen dazu, in ihrem frommen Glauben sehr streng zu sein und da sie hauptsaechlich Moslems (83%) oder Hindus(16%) sind, ist das Essen der Hunde unter Moslems verboten!

Verabscheuungswuerdig ist die brutale Art und Weise der Hundeschlaechter in Suedkorea, die Hunde, intelligente Wesen, so schmerzhaft und langsam wie moeglich vor der Schlachtung quaelen, ja foltern, damit ihr Fleisch voellig mit Hormonen durchsetzt und zum Aphrodisiakum wird. Die Hormone Adrenalin, Apomorphin, Histamin sind Stresshormone, die infolge der Schlachtung im Tierkoerper verbleiben. Je mehr des Tier auf das grausamste gequaelt wird, umso zarter und aphrodisischer soll das Hundefleisch werden!



Das ist ein weit verbreiteter, jedoch entscheidender Irrglauben!

Es gibt Beweise dafuer, dass man traditionsgemaeß den Hunden die Zungen herausschneidet, die Hunde an Stahlschlingen aufhaengt, langsam die Schlingen nach und nach zuzieht, mit Knueppeln dabei auf die Kreaturen einschlaegt um sie dann nach einem endlosen Todeskampf unter großer Todesangst mittels Elektroschock umzubringen.

„Von einer tiergerechten Schlachtung kann keine Rede sein“!

HINWEIS:

Im Sinne meiner familienfreundlichen Seite http://www.shar-pei-ibiza.com muss ich ausdruecklich darauf hinweisen, dass die Fotoaufnahmen hierzu fuer die Augen von Kindern NICHT GEEIGNET sind! Diese Foto´s als authentischer Beweise sind unter dem Link „ITD-PHOTO“ einzusehen. Copyright haelt „ITD - It`s Their Destiny“!

Viele Suedkoreaner betrachten Hunde nicht als Fleischlieferanten, sondern halten sie auch als Haustiere, als ihre treuesten Freunde.

Aus diesem Grunde steht der Verzehr von Hundefleisch auch selbst in Korea in der Kritik. Es gibt viele Gegner in Suedkorea, die heftig gegen die erbaermliche Haltung der Hunde und die brutalen Schlachtmethoden zu Felde ziehen und fuer eine artgerechte Haltung sowie eine tiergerechte Schlachtung kaempfen. Diese koreanischen Hundefreunde und Tierschuetzer muessen von uns in ihren Bestrebungen unterstuetzt werden!

Bereits zu den Olympischen Sommerspielen in Seoul 1988 kuendigte die damalige Regierung von Suedkorea auf internationalen Druck hin Maßnahmen an, die gegen die brutalen Schlachtmethoden gerichtet sein sollten, ohne dass sich seitens der Behoerden bis zum Jahr 2002 etwas getan hatte.

Erneut, unter dem großen, weltweiten Druck der Tierschuetzer und verschiedener Institutionen, wie z. B auch des Welt-Fußball-Verbandes „FIFA“, kuendigte die Regierung von Suedkorea zum Anfang 2002 Schritte gegen die nachgewiesenen brutalen Methoden bei der Hundeschlachtung an. Auch zu und nach diesem Großereignis hat sich zum Schutz der Hunde in Suedkorea wieder einmal nichts geaendert!

Das Gegenteil ist der Fall.

Das haetten wir nicht gedacht…