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Pepper-Tagebuch

WELPENTAGEBUCH
Chaitan's C - Wurf
geboren am 23.06.2005
Vater: Ch. Rebohms Cream Cracker
Mutter: Arkani vom Dalberg; genannt „Ricky“


Wir haben den 23.06.2005.Nun ist es bei „Ricky“ auch soweit. Sie ist eine Hündin bei der man nicht viel merkt, wenn es bei ihr losgeht. Ein paar Tage vorher beginnt sie zwar schon alle Möglichkeiten auszutesten, wo man Welpen gut aufziehen kann und da wird dann auch gewühlt, geprüft und geschaut.
Die eigentliche Eröffnung bemerkt man bei ihr kaum, das geht alles recht schnell. Da wird nicht viel gehechelt, nicht viel gedrückt und plötzlich ist der erste Welpe da.
Gerechnet hab ich bei ihrem enormen Körperumfang mit 7 Welpen, aber es sollte anders kommen. Ihre erste Presswehe hatte sie um 16.00 Uhr und dann ging es auch ganz schnell. In knapp 6 Stunden 7 Welpen, das ist schon eine Leistung, jedenfalls für Ricky, die sich immer zwischen jedem Welpen sehr viel Zeit lässt.
Für uns heißt es nun vorbei mit der Ruhe, denn bei so einem großen Wurf muss man durch Zufütterung unterstützen.
Und wie immer, ich kenn das ja schon...... „Ricky“ liegt mir noch nicht entspannt genug und plötzlich noch ein starkes Pressen.
Tja und 5 Stunden nach dem letzten Welpen dann noch einer.

03.00 Uhr Rüde cream 300 Gramm "Cerberus Csab"


UhrzeitGeschlechtFarbeGewichtTaufname
16:12 UhrRüdeschwarz325 Gramm„Come back Jack“
18:10 UhrHündincream290 Gramm„Champagne Lady“
18:55 UhrRüdecream325 Gramm„Cannabis“
19:10 UhrHündinschwarz340 Gramm„Coco Lee“
19:35 UhrHündinschwarz295 Gramm„Caipirinha“
21:35 UhrHündincream245 Gramm„Cappuchina“
22:00 UhrHündinschwarz330 Gramm„Carol Ann“
03:00 Uhr Rüde cream 300 Gramm „Cerberus Csab“




03:00 Uhr Rüde cream 300 Gramm „Cerberus Csab“

07.07.2005
So, heute sind die Welpen 14 Tage alt. Augen haben jetzt alle geöffnet. Wie immer haben die Kleinsten damit zu erst begonnen. Es ist schon erstaunlich welche Tricks sich die Natur einfallen lässt und etwas kleineren Welpen eine gute Überlebenschance in der Natur zu geben. Frühes sehen hat natürlich einige Vorteile. Die Milchquelle muss so nicht nur mit der Nase gefunden werden, sondern irgendwann sieht man sie auch. Damit hat eine kleinerer Welpe, der das etwas früher kann natürlich einen entscheidenden Vorteil, sein Gewicht etwas aufzuholen. Die kleineren Welpen beginnen auch viel früher zu laufen als große, schwere Geschwister. Wieder ein entscheidender Vorteil für die weitere Entwicklung.
Dadurch normalisieren sich jetzt in den nächsten 14 Tagen die Größenunterschiede von allein und manchmal ist dann mit 6 Wochen ein anfänglich kleiner Welpe plötzlich der Größte und Schwerste im Wurf.

Unsere „Come back Jack“ / "PEPPER"


14.07.2005
Heute sind die Welpen 3 Wochen alt und haben sich gut, wenn auch sehr unterschiedlich entwickelt.
Als erster war „Come Back Jack“ auf den Beinen, gefolgt von „Cerberus Csab“. „Jack“ entwickelt sich zum kleinen Anführer des Wurfes. Der erste der wach ist und sich lautstark bemerkbar macht und der letzte der schläft. „Cannabis“ ist der kleinste Rüde, hat dafür aber auch eine bestechende Farbe. Noch ist er fast schneeweiß, während sein Bruder jetzt schon eine satte, goldgelbe Farbe hat.
Die 3 hellen Hündinnen sind in der Größe sehr ausgeglichen und unterscheiden sich nur etwas durch die Farbe.
“Champagne Lady“ ist immer noch weiß, „Coco Lee“hat ein sattes Cream. „Cappuchina“ liegt in der Farbe genau zwischen beiden und macht ihrem Namen alle Ehre.
Ja und dann kommen die beiden "Maschinen" des Wurfes. „Caipirinha“ und „Carol Ann“. „Carol Ann“ schlägt allerdings ihre Schwester noch etwas. Sie ist so schwer, dass ihr das aufrichten auf die kleinen Beine noch sehr schwer fällt.
Kein Wunder, wenn man den ganzen Tag an der Milchbar hängt.
All das kann sich aber noch gewaltig ändern, wenn die Zufütterung beginnt. Dann holen die Kleineren meist so rasch auf, dass man nach kurzer Zeit kaum noch Unterschiede sieht.
Erste Spielversuche beginnen jetzt und wenn man Hunger hat, dann wird die Stimme schon lautstark eingesetzt. Allerdings schaltet da „Ricky“ oft auf Durchzug, sie hat keine Lust mehr den ganzen Tag bei den Welpen zu sein und geht freiwillig nur zu den Welpen, wenn die Milch im Gesäuge zu sehr drückt.

03.08.2005
Nun endlich komme ich wieder mal dazu die Tagebücher etwas zu aktualisieren. In den letzten 14 Tagen war es ja hier in Berlin nicht so sehr angenehm vom Wetter her. Brütende Hitze, nachts oft Gewitter und dann am Tage die entsprechende Luftfeuchtigkeit. Auch für die Welpen ein Problem, die damit überhaupt nicht gut klar kamen.
Aber nun ist es langsam kühler und auch die Welpen und wir atmen auf.
Ansonsten entwickeln sich alle Welpen prächtig. „Csab“ ist immer noch der dickste von den Rüden und „Jack“ immer noch der Anführer. „Cannabis“ war ja eine ganze Weile etwas zurück, hat aber in der letzten Woche so aufgeholt, dass man jetzt zu den Hündinnen keinen Unterschied mehr sieht. Er lässt sich von den dicken auch nicht die Butter vom Brot nehmen und teilt mächtig aus, wenn die ihn aufgrund ihrer Größe zu Boden werfen wollen.
Die Hündinnen sind in der Größe fast ausgeglichen, lediglich „Carol Ann“ ist immer noch der Bomber im Wurf.
Sie hatte ja Mühe aufgrund ihres Gewichtes auf die Beine zu kommen, das klappt jetzt aber recht gut, allerdings ist sie noch etwas weich in den Bändern an den Vorderläufen. Wir hoffen dass sich das mit der Zeit kräftigt und haben uns entschlossen sie erst einmal nicht anzubieten, bis wirklich klar ist, dass mit ihr alles in Ordnung ist.
Jetzt muss sie etwas Diät halten, damit sie nicht noch schwerer wird, denn fressen scheint ihre Lieblingsbeschäftigung zu werden.
Ansonsten steht jetzt noch eine Entwurmung an und dann wird auch bald geimpft und gechipt. Die letzten Tage waren fast alle ausgebucht von Besuchen der Welpenkäufer und es war gar nicht so einfach es terminlich so zu koordinieren, dass für jeden genügend Zeit für ein ausführliches Gespräch war.
Wie immer waren natürlich bei den Interessenten auch Leute dabei, die erst einen Welpen reservieren und Termine zum Besuch ausmachen. Man wartet, um dann irgendwann am Telefon zu erfahren, dass man sich bereits einen Welpen zugelegt hat.
Wie gesagt damit habe ich kein Problem, aber ist es denn so schwer abzusagen per Telefon, oder eine Mail zu schicken.
Es ist einfach unfair den Welpen gegenüber und natürlich auch den Leuten die sehr gerne einen Welpen gehabt hätten, aber bisher nicht berücksichtig werden konnten, da eigentlich alle vergeben sind.
Da lobe ich mir doch solche Interessenten die man dann nach der Absage anruft, dass noch ein Welpe zu haben ist und die sich am nächsten Tag ins Flugzeug setzen und über 1000 Km fliegen, nur um sich den Welpen anzuschauen. Da merkt man dann doch das wirkliche Interesse..

Copyright: Uwe Lenk