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FOLGE NR.: 15

Chilly & Pepper
Fortsetzung
170106


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Heute sind die beiden Racker, Pepper und Chilly außer Rand und Band. Uns geht es ebenso. Wir haben auch allen Grund zur Ausgelassenheit. Unsere Chow Lee ist wieder gesund. Das hat uns heute Pablo nach dem Ergebnis der letzten großen Blutuntersuchung mitgeteilt. Man soll es ja nicht glauben, aber Chow Lee scheint alle Worte unseres Tierarztes bestens verstanden zu haben. Auf der Heinfahrt war sie schon wieder die alte Tante, frech wie Oskar, die aus dem Auto heraus jeden Hund, der auf der Straße zu sehen war, mit Gebell anzumachen versuchte. Chow Lee, wieder fit, was ein Glück für uns alle, wir sind so richtig glücklich.

Zuhause angekommen, wurde unser altes Mädel Chow Lee sofort von den beiden Halbstarken Pepper und Chilly lautstark, schwanzwedelnd und im Vor- sowie Rückwärtsgang aufgefordert, zuerst einmal eine Hetzjagd um die vier Ecken zu machen. Ab ging die Meute und Chow Lee kontrollierte hierbei auch noch alle Mäuselöcher.
Die beiden Racker hatten zuerst vor ihrer Leithündin keinen Respekt. Sie sprangen Chow Lee wiederholt an und wollten natürlich mit ihr rumtoben. zeigte den beiden gleich einmal, wer das Sagen hat. Erst als Pepper und Chilly sich nacheinander untertänigst verhielten, sich auf den Rücken legten und mit den Pfoten um Nachsicht bettelten, war Chow Lee zufrieden. Nun wissen auch wir, dass alles wieder im alten Lot und unsere Hundefamilie in Takt ist.

Wir sind „Hund“-herum zufrieden!

Pepper und Chilly haben nun ihre Begeisterung für die Zimmerblumen entdeckt. Ich glaube, sie wollen uns von diesen „Un-„ kräutern befreien. Pepper mag im Besonderen die Blumen in der Vase. Chilly steht mehr auf Topfpflanzen. Beide sind ganz stolz darauf, dass es nun fast keine grünen Stängel mit Blättern und Blüten mehr in den Blumentöpfen gibt.

Mit großer Freude transportierten diese Racker auch taubeneigroße Kiesel vom Garten in die Wohnstube und das mit dem Maul. Nach dem wir das steinerne Klickerspiel mit energischer Stimme verboten haben, scheint dieser Spaß nun aufzuhören. Aber die Knautschgesichter haben schon ein Ersatzspiel erfunden. Jetzt werden Pinienzapfen eingesammelt und im Esszimmer fein „säuberlich“ zerkaut. Ich habe den Verdacht, den beiden Temperamentbolzen schmeckt das Harz in den Zapfen. Meine Frau ist jeweils mit dem großen Besen und einer Schaufel unterwegs, um die Reste der Pinienzapfen zu beseitigen.

So wie es schon unser Lee Wong , die Floh und der kleine Chico gehalten haben, so machen es auch die drei Knautschgesichter Chow Lee, Chilly und Pepper. Sie saufen am liebsten das Wasser aus den Trinkstellen für Vögel und Eidechsen. Auch der Fischteich wird regelmäßig frequentiert. Von sauberem Brunnenwasser halten sie recht wenig! Es ist schon eine recht merkwürdige Gesellschaft.

Nun müssen wir aber mit der Erziehung der beiden Halbstarken richtig ernst machen. Im kommenden Monat, am 08. Februar besuchen uns unsere Berliner „Shar Pei Freunde“ Mareen und Robert. Bis dahin müssen Chilly und Pepper schon einige Kommandos der Unterordnung, wie „Sitz, Platz und Komm“ befolgen. Was sollen den die „Berliner“ von uns denken?
Wenn Mareen und Robert hier ankommen, werden die Mandelbäume in vollster Blüte stehen. Wir werden dann gemeinsam mit den beiden und all unseren Hunden in das Tal der Mandelbäume fahren und einen herrlichen Tag verleben.



Also, bis dahin................................................